Seit seiner Gründung engangiert sich das Festival Klangspuren Schwaz leidenschaftlich und nachhaltig für die Vermittlung zeitgenössischer Musik.
Durch vielfältige Bildungsangebote und Vermittlungsprojekte schafft das Festival zahlreiche Anknüpfungspunkte für unterschiedliche Zielgruppen. Ziel ist es, die Akzeptanz für neue Musik auf unterschiedlichsten Ebenen zu stärken.
Auf der eine Seit ehochtalentierte junge Musiker:innen und Komponist:innen richtet, die eine Karriere als Berufsmusiker:innen anstreben. Ein zentrales Anliegen von Klangspuren Schwaz ist es, den Austausch unterschiedlicher Denkansätze durch Musik als einzigartige, offene Kommunikations- und Ausdrucksform zu fördern. In der Auseinandersetzung mit Musik und Kunst sollen gemeinsame Wege beschritten werden, die auf andere Weise nicht möglich wären. Parallel dazu laden integrative Formate Menschen aller Altersgruppen dazu ein, Musik als kollektive Praxis zu erleben und ihre eigene Neugier auf unbekannte Klänge zu entdecken.
konsTellation plus
Open Lab
Creators Lab
Klangspuren Schwaz baut das Future Lab konsequent weiter aus, um zeitgenössische Musik als lebendige, experimentelle Praxis erlebbar zu machen:
• konsTellation plus: In enger Zusammenarbeit mit der Geigerin Ivana Pristašová Zaugg ermöglicht dieses Projekt Studierenden des Tiroler Landeskonservatoriums eine intensive Begegnung mit zeitgenössischer Musik im professionellen Kontext. Diese künstlerisch-pädagogische Erfahrung soll prägend wirken und die musikalische Laufbahn nachhaltig beeinflussen. Das Ensemble präsentiert unter anderem Julia Wolfes Werk Cruel Sister, das im Rahmen des Formats Stadt.Klang.Spuren zur Aufführung gelangt.
• Open Lab: Als zentrales Vermittlungsformat richtet sich das Open Lab an Menschen aller Altersgruppen und lädt dazu ein, Musik als gemeinschaftliche Praxis zu erleben. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und die Neugier auf unbekannte Klänge zu wecken, insbesondere bei jenen, für die Kultur bislang schwer zugänglich war. Das Angebot umfasst Workshops und partizipative Projekte, die verstärkt Elemente aus Tanz und aktiver Bewegung einbeziehen.
• Creators Lab (08.09. – 15.09.): Dieser einwöchige Inkubator für künstlerische Exzellenz und Innovation richtet sich an heimische sowie internationale Masterstudierende und junge Profis aus den Bereichen Musik, Choreografie und Theater. Im Fokus steht die gezielte Förderung durch Austausch, diskursive Formate und praxisnahe Workshops an der Schnittstelle von Idee und Realisierung. Ein zentrales Element ist der Dialog mit herausragenden Persönlichkeiten der Kunstszene, darunter die Komponistin Liza Lim und Georges Aperghis, die britische Sopranistin Juliet Fraser, der Choreograf Edivaldo Ernesto, die Dramaturgin Marlene Schleicher sowie die Architekt:innen Kristine Schinegger und Stefan Rutzinger. Gemeinsam werden eigene Konzepte im kollegialen Austausch geschärft, erprobt und weiterentwickelt.
Musik-Erlebnis-Woche
13.07. – 17.07.2026
Von Beginn an legt Klangspuren großen Wert darauf, die junge Generation mit vielfältigen Projekten anzusprechen, die für Neugierde und Innovation stehen. Junge Menschen lassen sich noch unbefangen, ohne Vorurteile und mit „offenen Ohren“ auf neue Hörerlebnisse ein. In diesem Sinne bot die Musik-Erlebnis-Woche 2026 – inspiriert vom diesjährigen Festivalmotto – erforschen Kinder zwischen 8 und 12 Jahren das Zusammenspiel von Klangwelten und ihrer ganz persönlichen akustischen Wahrnehmung.