Was passiert, wenn die Stadt selbst zur Bühne wird? Innsbruck verwandelt sich am 19. September in einen Parcours für musikalische Entdeckungen: Ab 11 Uhr finden an sieben Stationen jeweils zur vollen Stunde 30-minütige Kurzkonzerte statt. Die sorgfältig ausgewählten Orte führen als Route durch die Innenstadt und laden dazu ein, den Konzerten von Station zu Station zu folgen oder ganz spontan auf ein Klangereignis zu treffen.
Das Publikum kann alle Stationen nacheinander besuchen; sämtliche Veranstaltungen sind frei zugänglich. Das Programm steht für musikalische Vielfalt und Begegnungen mit zeitgenössischer Musik in unterschiedlichsten Formen. Das Spektrum ist dabei so vielschichtig wie die Stadt selbst: Während bei Florentin Ginot und Germain Zambi tiefe Kontrabass-Klänge auf die physische Rebellion des Krump-Tanzes, bringen das Ensemble konsTellation plus und Windkraft die dichten Strukturen von Julia Wolfe und David Lang direkt auf die Straße, flankiert von der elektrischen Wucht einer Solo-Gitarre und der kraftvollen Präsenz von Brassbands.
STADT.KLANG.SPUREN versteht sich nicht als klassisches Konzertformat, sondern als offenes Musikerlebnis im urbanen Raum. Das Konzert ist hier kein abgeschlossener Ort, sondern eine Situation, in die man hineingerät – im Vorbeigehen, beim Verweilen, aus Neugier oder Zufall.
