Valerie Fritz
Die österreichische Cellistin Valerie Fritz (*1977, Hall in Tirol) erforscht ihr Instrument vom elektronisch verstärkten Spiel bis zum historischen Klang der Darmsaite, zwischen zeitgenössischer und klassischer Musik. Sie ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Musikfest Berlin, den Salzburger Festspielen oder den Klangspuren Schwaz und sucht dabei die enge Zusammenarbeit mit Komponist:innen – aus Begegnungen mit Georg Friedrich Haas und Jennifer Walshe entstanden Werke, die ihr auf den Leib geschrieben sind. Für ihr vielseitiges Profil wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Berlin Prize for Young Artists, und für die Saison 2025/26 als ECHO Rising Star nominiert. Ihr Debüt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin gilt als besonderer Höhepunkt ihrer Laufbahn. Im Herbst 2025 erscheint bei NEOS Music ihre erste CD-Einspielung mit Werken von York Höller, Rebecca Clarke und Claude Debussy. Geboren in Tirol, studierte Valerie Fritz an der Universität Mozarteum Salzburg bei Clemens Hagen und Giovanni Gnocchi. Sie spielt auf einem Instrument von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1744, das ihr privat zur Verfügung gestellt wird.