Tamara Miller Aqui nacen; poco importa dónde o cómo
[Hier werden sie geboren; kaum von Bedeutung wo oder wie]
Konzertinstallation für das Rabalderhaus Schwaz (2026), UA
Auftragswerk von Klangspuren Schwaz
Julia Sanjurjo, Ty Bouque, Stimmen
Katharina Kurz, Spiros Laskarides, Trompete
Pablo Santamaria Navarro, Schlagzeug
ie Gegenwart ist durchzogen von Spuren der Vergangenheit. Kaum ein Ort in Schwaz bezeugt dies so eindrücklich wie das Rabalderhaus, das noch aus der Bergbauzeit stammt. Hierfür gestaltet die chilenische Komponistin Tamara Miller eine installative musikalische Performance, in der die Zeitebenen verschwimmen. Millers Ausgangspunkt sind die Spuren des Kolonialismus, die bis heute auf Länder, Städte und die Psyche der Bevölkerung einwirken.
Aus Lautsprechern tönen Klänge lateinamerikanischer Metropolen, Música criolla – in der sich indigene und spanische Einflüsse mischen – sowie zeitgenössische Popsounds, die nur scheinbar ohne Ballast sind. Fünf Musiker:innen (Stimmen, Trompeten, Schlagzeug) bespielen dazu im Raum verteilte Klanginseln. Die Stimmen und Schritte des Publikums werden live aufgenommen, digital bearbeitet und in den Raum zurückgespielt. So klingt das Haus mit jeder Begehung anders und spannt ein Netzwerk musikalischer Beziehungen zwischen damals, gerade eben noch und dem Hier und Jetzt auf.
Rabalderhaus
Martin-Wintersteller-Gasse 9, 6130 Schwaz
Der Veranstaltungsort ist aufgrund des Denkmalschutzes nicht barrierefrei.
Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich.
Vom Bahnhof Schwaz sind es ca. 10 Minuten zu Fuß.
Parken: Tiefgarage Stadtgalerien Schwaz (direkt unter dem SZentrum)
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